Montag, 3. Juni 2013

Baunpelikan - Pelecanus occidentalis - Alcatraz

Aktualisiert am: 03.06.2013

Die Braunpelikane sind häufig in Venezuela und man kann sie überall an den Küsten leicht beobachten. Sie haben sich häufig in Häfen daran gewöhnt dem Menschen nahe zu kommen, da die Fischer Reste vom Ausnehmen der Fische ins Wasser werfen.

Braunpelikan in Los Roques

Braunpelikane im Hafen von Ocumare de la Costa

Alexander von Humboldt erwähnt den Pelikan mehrfach auf seiner Reise1a:
Band II-1, Zweites Buch, Kapitel IV S.170
[bei Cumaná]
Ein blendendes Licht war in der Luft und auf den weißlichen Hügeln, die mit zylindrischen Kakteen besetzt waren, sowie auf dem stets ruhigen Meer verbreitet, dessen Ufer von Alcatras [Brauner Pelikan vom Wuchs des Schwans: Pelicanus fuscus, Lin.f.] Reihern und Flamingos bevölkert sind. Der Glanz des Tages, die Kraft der Farben der Gewächse, die Form der Pflanzen, das bunte Gefieder der Vögel, alles verkündete den großen Charakter der Natur in den Äquinoktialgegenden.1a

Band II-1, Kapitel VIII, Seite 303
Kaum eingeschifft, hatten wir mit widrigen Winden zu kämpfen. Es regnete in Strömen und der Donner rollte in der Nähe. Schwärme von Flamingos, Reihern und Kormoranen füllten die Luft und flogen dem Ufer zu.
Nur der Alcatras, eine große Pelikan-Art, setzte seinen Fischfang ruhig mitten im Golf fort. Wir waren 18 Passagiere, und wir hatten Mühe, unsere Instrumente und Sammlungen in einer schmalen Piroge [lancha] , die mit rohem Zucker, Bananenfrüchten und Cocosnüssen überladen war, zu versorgen.

Band II-3, Kapitel XXV, S. 264
Die Häufigkeit der Alcatras, die stärker als unsere Schwäne sind, und die der Flamingos, die in den Buchten Fische fingen oder Pelikane verfolgten, um ihnen ihre Beute zu entreißen, verkündigten die Nähe der Küsten Cumanás.
Band II-3, Kapitel XXVIII, S.307 [bei Cumaná, Cayo Bonito, Cayo Flamenco, Cayo de Piedras]
Während wir mit Herborisieren beschäftigt waren, suchten unsere Matrosen nach Langusten; verärgert, keine zu finden, rächten sie ihre geprellte Hoffnung, indem sie die Mangroven erkletterten und ein gewaltiges Gemetzel unter den paarweise in ihren Nestern gruppierten Alcatraz anstellten.
Mit diesem Namen bezeichnet man im spanischen Amerika Buffons braunen Pelikan, der die Gestalt des Schwans hat. Mit dem den großen Meeresvögeln eigenen törichten Vertrauen und Sorglosigkeit verfertigt der Alcatraz sein Nest nur aus etlichen Baumzweigen. Wir zählten vier oder fünf dieser Nester auf einem einzigen Rhizophora-Stamm. Die jungen Vögel verteidigten sich tapfer mit ihren gewaltigen 6 bis 7 Zoll langen Schnäbeln; die Alten schwebten über unseren Köpfen und stießen heisere Klagetöne aus; das Blut träufelte von den Bäumen herab, denn die Matrosen waren mit großen Stöcken und Messern (machetes) bewaffnet. Wir konnten sagen, was wir wollten, um ihnen diesen Mangel an Mitgefühl und diese sinnlosen Quälereien vorzuwerfen. Der Matrose, auf der einsamen Seefahrt zu andauerndem Gehorsam gezwungen, übt gerne eine grausame Herrschaft gegen Tiere aus, sobald sich dazu Gelegenheit bietet. Der Boden lag voll verwundeter, im Todeskampf zappelnder Vögel. Bei unserer Ankunft hatte eine tiefe Ruhe auf diesem Erdenwinkel geherrscht. Schon jetzt aber schien alles zu verkünden: Menschen sind hier gewesen.


Es folgt der Steckbrief

Sonntag, 2. Juni 2013

Große Fechterschnecke - Lobatus [Strombus] gigas - Botuto

Aktualisiert am: 02.06.2013


Große Fechterschnecke - Lobatus [Strombus] gigas (Zeichnung ist meine! Damit habe ich auch Copyright!)


In Los Roques kann man noch heute die riesigen aufgeschütteten Berge von Schalen der Großen Fechterschnecke sehen. Einige dieser Berge sind schon sehr alt (1300 und 1500), andere aus diesem Jahrhundert (1980er Jahre).
Schalen von Lobatus [Strombus] gigas, Archipiélago Los Roques

Die Größe der aufgeschütteten Schalenreste lässt auf die außergewöhnliche Menge der Ausbeute schließen: 1.500kg/Jahr (1300 und 1500), 200.000kg/Jahr in den frühen 1980er Jahren im Archipel. Die Schnecken lieferten nicht nur einen hohen Eiweißgehalt, sondern wurden in den späten prähistorischen Zeiten auch als Kultgegenstände verwendet, so fand man Schneckenschalen im Valencia-Becken und in den venezolanischen Anden im Gebiet um Quibor.1
Nachdem in den 80er Jahren diese Schnecke so stark gefischt wurden, dass sie selten wurde, stiegen die Preise und die Fischer im Archipel Los Roques begannen ausschließlich Botuto zu fangen. Es wurden in der Zeit durchschnittlich 600Stück pro Tag und Boot gefangen. Von dieser Überfischung hat sich der Bestand trotz Schutzmaßnahmen nie wieder erholt. So ist im Vergleich zu einem befischten Gebiet in Belize und den Bahamas die Anzahl der vorhandenen Fechterschnecken in Los Roques trotz Fangverbot immer noch gleich oder geringer (Stand 1999).9

Man findet sie an den Küsten Venezuelas (Halbinsel Paraguaná bis zur Halbinsel Paria) nur noch in geringen Mengen, an der Küste von Morrocoy, Golf von Cariaco und der östlichen gelegenen Küste entlang ist diese Art praktisch ausgestorben. Es gibt fünf verschiedene Strombidae in Venezuela: Lobatus [Strombus] gigas, Strombus raninus, Strombus pugilis, Strombus gallus und Strombus costatus. Die größten Populationen der Strombidae finden sich noch im Archipel Los Roques [2008: 0,1878 Individuen/100 m2]8a und um 1977 bei der Insel Las Aves de Sotanvento [2008: Isla Aves fast ausgestorben8a] sowie in geringeren Mengen in der Nähe der Inseln La Orchilla [2008: relativ abundant8a], La Tortuga, La Blanquilla und Margarita.1 In Los Roques ist Lobatus [Strombus] gigas die Art mit der höchsten Abundanz (Häufigkeit) innerhalb der Strombidae.4
Wie schon in der Roten Liste 2008 begründet sind Schutzmaßnahmen nur durch starke Kontrollen durch die Naturschutzbehörden durchzusetzen. Die Fischer im Nationalpark Los Roques haben durch den Tourismus ein Einkommen, welches dazu führte, das die Ausbeute an der Großen Fechterschnecke nicht mehr so groß ist.8a Illegale Entnahme durch die Fischer findet aber trotzdem immer noch statt, wie ich selbst sehen konnte (April 2013). Die Isla Aves wurde durch Mangel an Personal und Infrastruktur nicht so stark kontrolliert, dort befindet sich die Population nun nahe am Aussterben.8a

Lobatus [Strombus] gigas(1)
Syn: Strombus gigas, Eustrombus gigas,
Stamm: Mollusca
Klasse: Gastropoda
Ordnung: Mesogastropoda2 / Littorinimorpha(1)
Überfamilie: Stromboidea
Familie: Strombidae

Spanisch: Botuto, Vaca, Guarura1
Englisch: Queen Conch, Pink conch, pink lip-conch
Deutsch: Große Fechterschnecke
Portugiesisch: Concha-rainha
Französisch: Lambi

Schale ohne Tier


Samstag, 4. Mai 2013

Los Roques (2/2) - Dos Mosquíses - Meeresschildkrötenaufzucht

Aktualisiert: 23.06.2013

Dos Mosquíses und die Fundación Científica Los Roques

Dos Mosquíses, südlich La Pelona, nördlich Cayo de Agua

Dos Mosquíses beim Rückflug
 

Dos Mosquíses besteht aus zwei Inseln, Dos Mosquíeses Norte und Dos Mosquíeses Sud. Dos Mosquíeses Sud beherbergt die Installationen der biologischen Station der Fundación Científica Los Roques (FCLR) die dort eine Meeresschildkrötenaufzucht betreibt.

Dos Mosquíses Sur

Panoramaansicht Dos Mosquises Sur:

Marine Biological Station Dos Mosquises, Los Roques Scientific Foundation in Caribbean


Aufzuchtsraum
 
The Marine Biological Station Dos Mosquises, Los Roques Scientific Foundation in Caribbean
 
In Los Roques pflanzen sich vier verschiedene Arten von Meeresschildkröten fort, alle sind vom Aussterben bedroht. (3), (5)

Meeresschildkröten (Testudines):
  • Suppenschildkröte [de] - Tortuga verde [es] - Green sea turtle [en] - (Chelonia mydas)
  • Lederschildkröte [de] - Cardón [es] - Leatherback sea turtle [en] - (Dermochelys coriacea)
  • Echte Karettschildkröte [de] - Tortuga Carey, Parape [es] - Hawskbill sea turtle [en] - (Eretmochelys imbricata)
  • Unechte Karettschildkröte [de] - Tortuga Caguamo [es] - Loggerhead turtle [en] - (Caretta caretta)
Es gibt verschiedene Formen das Überleben dieser Arten zu fördern: Der Schutz der Nester im Sand an ihrem natürlichen Nistplatz und die Ausbrütung der Eier und die Aufzucht der kleinen Schildkröten. Von 2000 frisch geschlüpften Schildkröten erreichen in der Natur durch den Fressdruck nur 2 Individuen die Geschlechtsreife. Den Fressfeinden wie Vögel und Fische können die kleinen Schildkröten noch nicht viel entgegensetzen.

Sonntag, 28. April 2013

Los Roques - (1/2) 21.04.-25.04.2013

Aktualisiert: 23.06.2013

Archipiélago Los Roques

Archipiélago Los Roques - Archipel Los Roques


In den Jahren 1996 und 1997 war ich zweimal auf Dos Mosquíses, einer biologischen Station in der Wasserschildkröten aufgezogen werden. Dos Mosquises liegt südlich, sehr weit entfernt von der Hauptinsel Gran Roque und kann stundenweise besucht (nur in vorheriger Absprache mit der Fundacion Cientifica Los Roques) werden. Dort gibt es keine Posada oder Restaurants. Die Insel wird von der Fundacion Científica Los Roques betrieben, einem privaten Verein, der sich dem Schutz und der Aufzucht der Suppenschildkröte (Chelonia mydas) verschrieben hat. Aber auch andere Projekte werden von der Fundación Científica Los Roques unterstützt. Damals habe ich einige Vorversuche zur Probennahme von Zooplankton in niedrigen Wassertiefen mit einer Bilgenpumpe durchgeführt. Die meisten Fotos von damals sind durch den Lagerbrand zerstört worden, die meisten Kopien waren auf der Festplatte des alten Computers, den sie mir dann im Nachhinein noch gestohlen haben.

Dos Mosquises 1996

Auf Gran Roque sind ca. 65 Posadas unterschiedlichen Niveaus vorhanden, dort landet man hauptsächlich mit dem Flugzeug. Die meisten Anbieter offerieren die Übernachtungen mit allen Mahlzeiten inklusive des Transportes mit dem Boot an nahegelegene Inseln (Francisquí, Madrisquí). Für Besuche an weiter entfernte Inseln muss man vor Ort extra bezahlen.

Sonntag, 7. April 2013

Wandelröschen - Lantana camara - Cariaquito morado

Aktualisiert: 07.04.2013

Nachdem ich für den blog über den Trauertyrann einige Pflanzen, die zu seiner Nahrung gehören überprüft habe, ob sie überhaupt in Venezuela vorkommen, stolperte ich über ein Foto dieser Pflanze. Sie wuchert wie Unkraut in allen Gärten. Ich brauchte nur runtergehen um gleich einige Fotos dieses Busches machen. Das Wandelröschen hat dünne, spitze Stacheln, was das zurückschneiden erschwert. Erst letzte Woche habe ich mir die Hände daran zerstochen. Die Farben der Blüten sind sehr vielfältig, die ganze Pflanze ist aber giftig (s.u.), auch wenn einige Tiere dies wohl vertragen.



Lantana camara - Blüte
Lantana camara - Blüte
Lantana camara 
Syn: Lantana urticifolia, L. aculeata, L. arida, L. glandulosissma, L. tiliifolia, L. strigocamara(4)
Klasse: Equiseptopsida (Schachtelhalme)(2)/Magnoliopsida(4) (Bedecktsamer)
Unterklasse: Magnoliidae (Magnolienähnliche)(2)
Ordnung: Laminales(1) (Lippenblütenartige)/Ericales (2)
Familie: Verbenacea(1) (Eisenkrautgewächse)
Unterfamilie/Tribus: Lantaneae(1)

Spanisch: Cariaquito morado, Chariaquito colorado6
Englisch: Cherry Pie(1), Hedgeflower(1), Changing Lantana6 , Largeleaf Lantana(4),Blood Flower5
Deutsch: Wandelröschen(1), Wandelblüte6
Portugiesisch: Cambará-de-cheiro, Camará(6)
Französisch: Lantanier(5)


Lantana camara - Wandelröschen - Cariaquito morado
Lantana camara - Wandelröschen - Cariaquito morado


Verbreitung:
(2)
Argentinien
Belize
Bolivien
Brasilien
Chile7
China
Kolumbien
Costa Rica
Ekuador
El Salvador
Franz. Guiana
Guatemala
Guyana
Honduras
Madagascar
Mexico
Nicaragua
Panama
Paraguay
Peru
Südafrika
Surinam
USA
Venezuela: Amazonas, Anzoategui, Apure, Aragua, Barinas, Bolívar, Carabobo, Cojedes, Delta Amacuro, Districto Federal, Falcón, Guarico, Lara, Merida, Miranda, Monagas, Nueva Esparta, Portuguesa, Sucre, Tachira, Trujillo, Yaracuy, Zulia


Lantana camara Verbreitung SüdamerikaLantana camara distribución Venezuela
 
Vorkommen:
Ursprünglich aus den Tropen und Subtropen Amerikas wird der Busch auch in der Alten Welt als Schmuckpflanze kultiviert. In Venezuela ist der Busch weit verbreitet und bekannt, er wächst wild in heißen und gemäßigten Gegenden.3 Insbesondere in feuchtwarmen Gegenden auf Ödland, auf Weiden und in Wäldern wächst der Busch gut.(3) Er ist trockenresistent.5

Beschreibung:
Als Kulturpflanze ein 30-100 cm hoher (Wildpflanzen bis 3 m hoch)[1-2m hoch3], sparrig verästelter,oft verdornter Strauch mit 4-kantigen Zweigen. Die Blätter sind gegenständig, 4-6 cm [2-6cm3]lang, eiförmig bis eiförmig-länglich, kerbig gesägt, oberseits etwas runzlig, unterseits weich behaart.1


Lantana camara - Blätter
Lantana camara - Blätter
Die älteren Blätter auf dem Foto sehen etwas weißlich aus (wir haben die Mauern abgespritzt), es ist nur ein bisschen alte weiße Farbe.

Lantana camara - stacheliger Zweig
Lantana camara - stacheliger Zweig

Blüten und Früchte:
Die Blüten sind klein, die Kronröhre dünn, der Kronsaum unregelmäßig 4- bis 5-spaltig, in achselständigen, flachen Köpfchen [gruppiert in dichten Köpfche von 2 bis 3cm3], im Aufblühen meist gelb oder rosa, später orangefarben, lila, violett oder scharlachrot.1 Blütezeit ist während des ganzen Sommers.1, 3, 5
Die Blütenfarben und die Farbe der Frucht werden über das kurzwellige Sonnenlicht erzeugt welches sich an den Zellwänden bricht, so ändert sich die Farbe während der Entwicklung der Blüte. Der stärkste Farbwechsel wird durch das Aufsuchen der Blüte von einem befruchtendem Insekt ausgelöst. Schon nach einer Stunde erleidet die Blüte dadurch eine Umformung, die sich im Farbwechsel niederschlägt. Zerreibt man die reife Frucht bleibt nur ein farbloser Fruchtschleim übrig.6 Das Blütenköpfchen strömt einen strengen, durchdringlichen Duft aus, der oft für Seifen und Perfums verwendet wird.5


Lantana camara - Blüten
Lantana camara - Blüten


Die Früchte sind [3mm Durchmesser3] kugelige Steinfrüchte, pfefferkorngroß, stahlblau glänzend.1


Lantana camara - unreife Frucht
Lantana camara - unreife Frucht


Lantana camara - reife Frucht
Lantana camara - reife Frucht

Reproduktion:
Der Busch kann leicht über Stecklinge vermehrt werden. Auch Samen keimen gut, die Pflanze hat keine besonderen Ansprüche an die Bodenqualität, aber sie gedeit besser an Stellen mit Boden der reich an organischem Material, gut drainiert und von voller Sonne beschienen ist.3 Vögel tragen sehr zur Verbreitung bei.(3)

Medizinische Verwendung:
Ein methanolhaltiger Extrakt aus Blättern der Lantana camara hat im bei Ratten eine Heilung von Magengeschwüren und Zwölffingerdarmgeschwüren bewirkt. Extrakte aus frischen Blättern wirken antibakteriell und werden in Brasilien traditionell als Mittel gegen Fieber, gegen Blähungen und gegen Infektionen des Atemsystems eingesetzt.(7) In der Andenregion Venezuelas wird die Pflanze als medizinischer Sirup zur Behandlung von Lepra eingesetzt, die gekochten Blätter helfen bei Augenentzündung und Verbesserung des Rheuma; in Brasilien wird sie dem Bad zugesetzt als Antirheumatikum [Früchte als Antirheumaticum und gegen Gallenkrankheiten6] verwendet.5  Aber Achtung nicht ausprobieren, siehe Giftigkeit weiter unten.

Sonstiges:
Wer sich mit Blättern dieser Pflanze wäscht, soll sich vom Pech oder Unglück reinigen können, so sagt man hier in Venezuela "bañarte con Cariaquito morado".
Die ganze Pflanze ist giftig, besonders die reifen und unreifen Früchte(3) (unter anderem für Schafe, Ziegen, Kühe und Pferde(7)). Lantana camara ist die giftigste Art der Gattung. Hauptwirkstoffe im Blatt sind Lantaden A und B, Icterogenin sowie Triterpene. Die Symptome der Vergiftung ähneln z.T. denen einer Tollkirschenvergiftung (Pupillenerweiterung). Einige Tierarten fressen trotzdem Bestandteile dieser Pflanze.(3) Es ist eine bevorzugte Pflanze für Schmetterlinge.(7)

!:
IUCN 2013: nicht enthalten, Libro Rojo de la Flora Venezolana (2003)4: Nicht enthalten), CITES Anhang: nicht enthalten

Referenzen:
1Bärtels A. (2002): Tropenpflanzen, Ulmer Naturführer, Ulmer Verlag, pp 61, ISBN 3-8001-3937-5 (S. 152) [de]
2Duno de Stefano R., Aymard G., Huber O. (Eds.) (2007): Catálogo Anotado e Ilustrado de la Flora Vascular de los Llanos de Venezuela, FUDENA, Fundación Empresas Polar, FIBV, pp 739, ISBN 980-379-157-5, (S.699) [es]
3Hoyo Jesus (1998): Arbustos Tropicales Ornamentales, Monografia No. 44, Sociedad de Ciencias Naturales La Salle, 295pp, ISBN 980-235-028-1 (S. 281) [es]
4Llamozas, Silvia; Duno de Estefano, Rodrigo; Meier, Winfrid; Riina, Ricarda; Stauffer, Fred; Aynard, Gerardo; Huber, Otto; Ortiz, Rafael (2003): Libro Rojo de la Flora Venezolana, 1. Ed., Fundación Polar, Caracas, Venezuela, 554p, ISBN: 980-6355-03-2, (S.-) [es] unter http://www.lrfv.org/libro-rojo-de-la-flora-venezolana online einsehbar.
5Oliva-Esteva F, (1986): Garden Plants of the Tropics (Venezuela), Ed. Armitario, ISBN 980-216-012-1, 430pp (S. 376, 378) [en]
6Vareschi V. (1979): Plantas entre el mar y la tierra, Ed. Armitario, ohne ISBN, 240pp (S. 234) [es]
7Mondaca J., Valenzuela J., Urtubia E., Zúñiga E., Cabrera R. (2008): Presencia de Loxa deducta Walker en Chile (Hemiptera: Pentatomidae); Rev. Chilena Ent.; 34: 73-76 unter http://www.insectachile.cl/revista/vol.34/Mondaca%20et%20al_2008.pdf abrufbar [es]

Web:
http://eol.org/pages/579775/names/common_names (1) [en]
http://www.tropicos.org/Name/33700010 (2) [en]
http://de.wikipedia.org/wiki/Wandelr%C3%B6schen (3) [de]
http://www.itis.gov/servlet/SingleRpt/SingleRpt?search_topic=TSN&search_value=32175 (4) [en]
http://fr.wikipedia.org/wiki/Lantana_camara  (5) [fr]
http://pt.wikipedia.org/wiki/Lantana_camara (6) [pt]
http://en.wikipedia.org/wiki/Lantana_camara (7) [en]

Samstag, 6. April 2013

Trauertyrann - Tyrannus melancholicus - Pitirre chicharrero

Aktualisiert am: 21.02.2015

Diesen Vogel sah ich diese Woche auf der Stromleitung vor dem Haus sitzen, er war nicht allzu scheu.


Tyrannus melancholicus
Tyrannus melancholicus
Es folgt der Steckbrief:

Tyrannus melancholicus




Mittwoch, 3. April 2013

Gelbgebänderter Baumsteiger - Dendrobates leucomelas - Sapito minero

Aktualisiert am: 21.02.2015


 
In Puerto Ordaz im Parque La Llovizna habe ich zufällig diesen Dendrobates leucomelas gesehen. Ich hatte nicht erwartet in einem öffentlichen Park neben den normalen Wegen diesen Frosch zu sehen. Die Aufnahme ist etwas wackelig und der Frosch darauf sehr klein, aber er ist in seiner natürlichen Umgebung. Sonst sieht man diesen Frosch nur in Terrarien.


Dendrobates leucomelas
Dendrobates leucomelas (Foto aus einer Reptilienausstellung)


Es folgt der Steckbrief: