Montag, 10. September 2012

Lagerhallenbrand 23.08.2012 UPDATE

In der Lagerhalle in der ich meine Möbel, Kleidung, Bücher etc. in Kiel gelagert hatte ist abgebrannt. Hier eine kleine Zusammenstellung der Videos, die ich im internet darüber gefunden habe.





Da die Halle noch nicht betreten werden konnte, ist immer noch nicht klar, ob etwas von meinen Sachen übrig geblieben ist. Allein die Angaben, dass die Feuerwehr mit 100 Mann 9 Stunden lang im Einsatz war, läßt nicht sehr hoffen.
So kann es eben auch gehen. Aber ich lebe! Und ich danke meiner Familie, dass sie sich soweit es geht kümmert. Ich selbst habe es durch Zufall beim Lesen von Online-Zeitungen herausgefunden und dann auf der Seite der Lagerfirme die Bestätigung erhalten, dass sie betroffen ist.

UPDATE (2014):
Es war Brandstiftung, geahndet mit 2,5 Jahren Gefängnis. Der Betreiber ist insolvent und ich habe keinen Pfennig bekommen (trotz anwaltlicher Unterstützung und einer Menge Papierkram).

Mittwoch, 29. August 2012

Puerto Ordaz - Parque Loefling / Llovizna 26.08.2012

Aktualisiert am 29.08.2012

Diesmal bin ich in Puerto Ordaz mit der Kamera unterwegs gewesen. Ich wollte unbedingt gute Fotos vom Parque Loefling oder Parque Cachamay mit den Wasserfällen Llovizna machen.


Gleich beim Eingang  habe ich die ersten Kapuzieneraffen (Cebus olivaceus) gesehen. Man kann sie sehr gut fotografieren, da sie von den Besuchern gefüttert werden und daher nicht sehr scheu sind. Sie leben dort aber frei in den Bäumen. Beim Zurückgehen habe ich dann noch bessere Fotos von den Affen machen können.


Kapuzineraffe (Cebus olivaceus)

Samstag, 18. August 2012

Harpyie - Harpia harpyja - Aguila Harpía

Aktualisiert am: 04.02.2016

Ich war am 10.08.2012 mit einer Freundin im Zoo in Maracay (Las Delicias, Einmündung Calle Camoruco/Calle El Club). Diese Harpyie war quicklebendig, beobachtete ihre Umgebung genau, wirkte nicht gestresst und zeigte keine Einschränkungen durch die Haltung im Zoo.  Das war nicht bei allen Tieren so. In der Natur lebend ist es kaum möglich Fotos aus der Nähe zu machen. Nachfolgend der Steckbrief mit den Fotos:
Harpia harpyja

Stamm: Vertebrata
Klasse: Aves
Ordnung: Falconiformes
Familie: Accipitridae (Habichtartige)
Unterfamilie: Buteoninae (Bussardartige)

Spanisch: Aguila Arpía, Aguila Harpía, Arpía, Arpía Mayor, Harpía
Englisch: American Harpy Eagle, Harpy Eagle
Deutsch: Harpie, Harpyie
Portugiesisch: Gavião-real (2)
Französisch: Harpie féroce (2)

Harpia harpyja - Harpie im Zoo von Maracay

Mittwoch, 8. August 2012

Roraima (7/8) 21-22.03.2012

Aktualisiert 27.12.2013
Camp Río Tök -> Paratepui, St. Elena de Uraién ->Puerto Ordaz -> Valencia

Kukenán auf dem Rückweg

Der letzte Teil der Wanderung zurück nach Paratepui war nicht mehr so spannend, man kannte den Weg ja schon und es machte mich etwas wehmütig mich immer weiter von Roraima zu entfernen. Allerdings freute ich mich auch endlich darauf wieder ausreichendes und frisches Essen bekommen zu können.

Sonntag, 29. Juli 2012

Tonkabohne - Dipteryx odorata - Sarrapia

Aktualisiert 13.08.2012

In Deutschland habe ich eine kleine Dose mit Tonka beans gekauft. Ich bin immer neugierig auf neue Gewürze. Die Dose kam aus Frankreich und enthielt kleine, längliche Samen. Sie rochen unglaublich gut und intensiv nach Vanille mit einem kleinen Einfluss von Mandel: hypnotisch. Auf dem Aufkleber konnte ich entnehmen, dass die Samen aus Guayana kamen. Guayana ist ja nun gleich neben dem Delta Amacuro, eine meiner Lieblingsecken in Venezuela. Relativ schnell habe ich den wissenschaftlichen Namen Dipteryx odorata herausgefunden, dann aber nicht mehr viel. Es handelt sich um einen Baum, dessen Holz vermarktet wird. Über die Samen und die Verarbeitung fand ich nicht viel, nur dass die Samen eine Zeit in Rum oder Alkohol gelassen werde um das Kumarin, das sie enthalten auszulösen. Es kristalliert dann beim nachfolgenden Trocknungsprozess außen an den Samen. Das Kumarin ist für das Aroma verantwortlich, aber in großen Mengen eingenommen giftig. Daher war es einige Jahre in Europa nicht käuflich.

gekaufte Tonka beans


Als ich meinen guten Freund im Delta besucht habe, hatte ich einige dieser Samen im Gepäck. Er kannte sie zunächst auch nicht, hat aber so viel Kontakte, dass ich bei einem späteren Besuch eine kleine Tüte mit pelzigen, schon ein wenig getrockneten Früchten des Sarrapiabaumes bekam. Er selbst behielt sich auch Früchte der Sarrapia. Leider habe ich bisher den Baum selbst noch nicht zu Gesicht bekommen.
Sarrapia-Frucht (trocken)


Sonntag, 24. Juni 2012

Roraima (6/8) 20.03.2012

Aktualisiert 24.06.2012
Abstieg (2700m->) Plateau -> Camp am Río Tök

Ich sage es gleich, ich hatte einen Heidenrespekt vor dem Abstieg und vor den Lagrimas. Deshalb habe ich kurz vor diesem Abschnitt die Kamera sicher im Rucksack verpackt und dann kaum noch Fotos gemacht.
Sicht auf den Kukenán mit Wasserfall (Bildmitte)
Hier geht es runter
Ruben vor dem Abstieg

 
Vor dem Abstieg

Sonntag, 20. Mai 2012

Roraima (5/8) 19.03.2012

Aktualisiert 20.05.2012
Auf dem Plateau Monte Roraima (2700m)
Die Nacht war wirklich ungemütlich und kalt gewesen, müde war ich vom Aufstieg. Das Wetter war am diesem Tag sehr regnerisch, alles war im Dunst versunken und wir konnten nicht so weit sehen.
Gleich neben dem Zelt wuchs die Andenbrombeere, hier Mora genannt (Rubus glaucus), wenigstens ein bischen Frucht.

Andenbrombeere (Rubus glaucus)
Andenbrombeere (Rubus glaucus)
Beim Aufstehen bemerkte ich, dass mein Gesicht völlig verschwollen war, die Augen nur noch Schlitze, eine Seite stärker als die Andere. Später habe ich rausgefunden, dass dies Symptome der Höhenkrankheit waren, beim Abstieg normalisierte sich dann alles wieder. Alles in Allem sehr unangenehm. Der Führer meinte allerdings, das sei die Kälte auf dem Plateau, aber Schwellungen aufgrund von Kälte kenne ich nur bei starken, kalten Wind im Winter der zu Verbrennungen führen kann. Es gab ein wenig Wind, aber nicht so stark wie ich es aus Norddeutschland kenne. Und es war vieleicht ca. 5-10 Grad kalt, also nichts was man sonst unter echter Kälte versteht.

Oreophrynella quelchii (adult)
Oreophrynella quelchii (adult)